Das sollten Sie wissen

Das Ü-7 Verfahren

Wenn die Kinder das erste Halbjahr der 6.Klasse besuchen beginnt das Ü-7 Verfahren mit der Beratung durch die Grundschulen von August bis Oktober des jeweiligen Jahres. Dieses erfolgt durch Elternversammlungen, Einzelgesprächen und durch schriftliche Informationen. In der Zeit von November bis Januar haben die Eltern mit ihren Kindern Zeit sich beim „Tag der offenen Tür“ mögliche Schulen anzuschauen und ein Wahl für ihr Kind zu treffen. Dieses ist jedoch zu dem Zeitpunkt ein Wunsch und nicht feststehend. Im Februar, kurz vor den Winterferien und gemeinsam mit dem Halbjahreszeugnis der 6. Klasse wird das Grundschulgutachten ausgegeben. Dieses wurde seitens der Lehrkräfte insbesondere der Klassenlehrer*in erstellt und gemeinsam mit der Klassenkonferenz ausgegeben. Dieses ist im Ü-7 Verfahren relevant, weil in diesem die Empfehlung für eine bestimmte Schulform bzw. Bildungsgang abgegeben wird. Weiterhin wir ein Formular zur Anmeldung einer weiterführenden Schule ausgegeben.

Dieses muss nach den Ferien gemeinsam mit allen erforderlichen Dokumenten in der Schule wieder abgegeben werden. Auf sind zwei Wunschschulen als weiterführende Schulen angeben. Alle Dokumente werden von der Grundschule von jedem Schüler*in eingesammelt und vollständig im März an das staatliche Schulamt übergeben. Im April bis Mai des jeweiligen Jahres erfolgt das Aufnahmeverfahren an den weiterführenden Schulen. Hierfür bekommen die Schulen die im Erstwunsch benannt wurden die Aufnahmeanträge zur Prüfung. Sollten die Schulen Schüler*innen abweisen müssen, gehen die Unterlagen an die Schule mit dem Zweitwunsch. Sollte auch da die Schule abweisen müssen beispielsweise aufgrund von Kapazitäten oder bei nicht Erfüllung der Vorraussetzungen gehen die Aufnahmeanträge zurück an das stattliche Schulamt, welche eine Schule zuweist. Die Übersicht über alle Anträge und das laufende Verfahren hat das staatliche Schulamt. Dieses steht im engen Kontakt mit allen Schulen.

Zeitlicher Ablauf

Wann? Was? Wer?
August
September
Oktober
Ersberatung Grundschule, Eltern
November
Dezember
Januar
Wahl der Schhulform
Schulbesuche
Eltern, Schüler
Februar Grundschulgutachten Klassenlehrerkraft, Eltern, Klassenkonferenz
März Anmeldeverfahren Eltern, Grundschule
April
Mai
Aufnahmeverfahren
(einschließlich Probeuntrricht)
weiterführende Schule
oder staatliches Schuhlamt
Anfang Juni Rückmeldung Schulamt

Vorraussetzungen

Grundschule 6. Klasse Halbjahr 4. Klasse Halbjahr Gutachten beantragen > Empfehlung+Noten (Mathe, Deutsch, Fremdsprache) insgesamt > /= 5Wechsel zur 5. Klasse möglich Voraussetzung für weitere Schule Grundschulgutachten Empfehlung Empfehlung Halbjahreszeugnis 6. Klasse Noten (Mathe, Deutsch, Fremdsprache) insgesamt > 7 insgesamt < /= 7 Allgemeinbildende Schulen Oberschule Gesamtschule Gymnasium Voraussetzung fehlt:Eignungsprüfung + 2 Tage Probeunterricht Sekundarstufe I

Entscheidend für die Beurteilung im Ü-7-Verfahren sind zum einen das Grundschulgutachten und zum anderen das Halbjahreszeugnis. Das Grundchulgutachten wird, wie bereits beschreiben, durch die Klassenlehrer erstellt. In diesen steht die Empfehlung, welchen Abschluss bzw. Welche Schulform für die Schüler*in in Frage kommen könnte. Beim Halbjahreszeugnis sind die Noten entscheidend. Ergibt die Summe der Fächer Mathe, Deutsch und die Fremdsprache mehr als „7“ ist die Empfehlung für eine Gesamt – oder Oberschule. Insofern die Summe der drei Fächer genau oder weniger als „7“ ergibt, zeigt dies die Empfehlung für ein Gymnasium. Zudem können Schüler*innen, welche bereits zum Halbjahr der vierten Klasse sehr gute Noten zeigen für eine „Leistungs- und begabten Klasse“ an einem Gymnasium empfohlen werden. Grundsätzlich ist jedoch jeder Einzelfall zu betrachten und alle Faktoren abzuwägen. Entscheidend ist immer auch die Platzkapazität an den jeweiligen Schulen.