Das sollten Sie wissen

Die Sek I Abschlüsse

Um den höchstmöglichen Abschluss zu erreichen ist nicht die besuchte Schulform entscheidend. Der niedrigste Abschluss ist der 9. Klasse Abschluss auch BBR – einfache Berufsbildungsreife genannt. Dieser wird für den Übergang in die 10. Klasse benötigt.Von Links nach rechts auf der Grafik steigern sich die Abschlüsse. Entscheidend für den Erwerb eines Abschlusses sind die einzelnen Noten und der Durchschnitt. Je nach Abschluss den man erworben hat, kann man weitere Abschlüsse erwerben. Nicht immer ist dafür nur eine Schule zuständig. Beispielsweise wechselt man nach de 10. Klasse an eine andere Schulform. Je nach dem welchen Interessen, Wünsche und Zeugnisse ein*e Schüler*in mit bringt gibt es unterschiedliche Wege und Möglichkeiten Ihre berufliche Zukunft zu verwirklichen. Die Abschlüsse sind die Grundlage für den Übergang in die Ausbildung oder in ein Studium.

Die Schulformen

In Brandenburg unterscheidet man in der Sekundarstufe I zwischen drei unterschiedlichen Schulformen.

Die Oberschule

Die Oberschule legt einen großen Schwerpunkt auf die Berufsorientierung. In der Klassenstufe 9. Und 10. Werden Praktika besucht um seine Berufswünsche herauszufinden. Die Schüler*innen besuchen diese von der 7 bis zur 10. Klasse. In der Regel lernen die Jugendlichen über vier Jahre gemeinsam im Klassenverband. Die Schule hat ein Ganztagsangebot. Das bedeutet das die Schüler*innen bis in den Nachmittag die Schule besuchen. Häufig werden am Nachmittag sogenannte AG´s (Arbeitsgemeinschaften) angeboten, welche sich an den Interessen der Jugendlichen orientieren z.B. AG Schauspiel.

Der niedrigste Abschluss ist die „BBR“, dieser wird benötigt um in de 10. Klasse u kommen und ist in der Regel die findest Voraus-setzung zur Aufnahme einer 2-Jährigen Ausbildung. Der höchste Abschluss an der Schulform ist die „FOR“. Dieser berechtigt zum Abitur zugelassen zu werden, welches an einer anderen Schule (OSZ, Gesamtschule, Gymnasium) angeboten wird.

Oberschule

Inhalte:

  • Regelklassen
  • Förderung nach Eingliederungsverordnung (EinglV)
  • Förderkurse oder Vorbereitungsgruppen
  • Ganztagsangebote
  • Schule Lern- und Lebensort
  • Schule eigenes Konzept (integrativ und kooperativ)
  • Berufsorientierung (Stärken, Kompetenzen)
  • 9. und 10. Klasse Praktikum

Vergleichsarbeit (VERA): 8. Klasse

Versetzung:

  • Durchschnitt Noten = ausreichend / Note 3
  • verschiedene Ausgleichregeln

Mögliche Abschlüsse

9. Klasse
BBR Berufsbildungsreife

10. Klasse
EBR Erweiterte Berufsbildungsreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Die Gesamtschule

Für den Besuch der Schulform benötigt man in der Regel einen bestimmten Notendurchschnitt zum Halbjahr der 6. Klasse und die Empfehlung im Grundschulgutachten zum Erwerb der „FORQ“.

Die Besonderheit an der Schulform ist die Möglichkeit die Schule bis zum Abitur zu besuchen ohne die Schule zu wechseln. Dennoch wird in der 10.Klasse der „FORQ“ als Abschluss benötigt, um das Abitur absolvieren zu können. Auch diese Schule bietet das Ganztagsangebot an. Zudem wird die Regelklasse in den Fächern Mathe, Deutsch und in der ersten Fremdsprache in Grund – und Erweiterten Kurse unterteilt bzw. unterrichtet.

Gesamtschule

Inhalte:

  • Regelklassen
  • Hauptfächer Mathe, Deutsch, Englisch
    G-Kurse (Grundkurse)
    E-Kurse (Erweiterungskurse)
  • Förderung nach Eingliederungsverordnung (EinglV)
    Förderkurse oder Vorbereitungsgruppen
  • Ganztagsangebote
  • integrierte Schule
  • 9. und 10. Klasse Praktikum

Vergleichsarbeit (VERA): 8. Klasse

Versetzung:

  • Durchschnitt Noten = ausreichend / Note 3
  • verschiedene Ausgleichregeln

Mögliche Abschlüsse

9. Klasse
BBR Berufsbildungsreife

10. Klasse
EBR Erweiterte Berufsbildungsreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Das Gymnasium

Für den Besuch der Schulform benötigt man in der Regel einen bestimmten Notendurchschnitt zum Halbjahr der 6. Klasse und die Empfehlung im Grundschulgutachten.

Das Abitur wird an einem Gymnasium bereits nach der 12. Klasse erworben. Die Beschulung erfolgt in Regelklassen und ist in den Fächern Mathe, Deutsch und in der ersten Fremdsprache in Grund- und Erweitertenkurse untergliedert. Zudem gibt es Wahlpflichtfächer.

Gymnasium

Inhalte:

  • Regelklassen
  • Hauptfächer Mathe, Deutsch, Englisch
    G-Kurse (Grundkurse)
    E-Kurse (Erweiterungskurse)
  • Förderung nach Eingliederungsverordnung (EinglV)
    Förderkurse oder Vorbereitungsgruppen
  • vertiefte Allgemeinbildung
  • pädagogische Schwerpunkte: Naturwissenschaft, Musik, Sport, Sprache
  • 9. und 10. Klasse Praktikum

Vergleichsarbeit (VERA): 8. Klasse

Versetzung:

  • Durchschnitt Noten = ausreichend / Note 3
  • verschiedene Ausgleichregeln
  • Nachprüfung

Abitur nach 12 Schuljahren

keine Versetzung = Wechsel Oberschule / Gesamtschule

Mögliche Abschlüsse

9. Klasse
BBR Berufsbildungsreife

10. Klasse
EBR Erweiterte Berufsbildungsreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife

10. Klasse
FOR Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe

Abitur