Die Grundschule geht von der 1. bis 6. Klasse

Ablauf / Alltag

Die Essensversorgung in der Schule beinhaltet ein Frühstück und ein Mittagessen. Für die Versorgung des Frühstücks sind die Eltern zuständig. Die Kinder nehmen diese mit in die Schule und haben eine Frühstückspause. Das Frühstück sollte ausgewogen und gesund sein. Das Mittagessen ist in der Schule möglich und wird vor Ort bezahlt.

In der Schule finden regelmäßige Elternversammlungen statt. Diese erfolgen mit den jeweiligen Klassenlehrer*innen der Kinder und aller Eltern aus der Klasse. Viele Schule nut-zen auch bereits Sprachmittler*innen, sowohl für die Elternversammlungen als auch für Einzelgespräche. Es sollte vermieden werden die eigenen Kinder als Sprachmitt-ler*innen einzusetzen. Die Lehrkräfte bzw. Generell das Personal an Schulen sollten als Partner*innen verstanden werden. Sie wollen die Eltern unterstützen und mit Ihnen gemeinsam ihre Kinder begleiten. Daher finden auch in regelmäßigen Abständen Gespräche zu den Entwicklungen des Kindes statt. Teilweise mit, aber auch ohne die Kinder. Diese sind sehr wichtig. Eine Einladung erfolgt über das Hausaufgabenheft der Kinder. Auch die Eltern selbst können um Gespräche bei den Lehrkräften bitten.

1. – 2. Klasse
  • 1. – 2. Klasse als Flex-Klasse
  • Versetzung in nächste Klasse
  • Zeugnisse: schriftlich am Ende des Schuljahres
3. – 6. Klasse
  • Zeugnisse: halbjährlich mit Noten (Zensuren)
  • Versetzung in nächste Klasse, wenn Durchschnitt aller Noten mindestens 3 (ausreichend)
  • Arbeits- und Sozialverhalten zum Zeugnis (vier Stufen)
Fremdsprache

1. – 2. Klasse
integrativ alle Fächer

3. – 6. Klasse
regulär Fremdsprachenunterricht

Große Tests

3. Klasse:
Vergleichsarbeiten (VERA 3) Mathe und Deutsch, „Lernstandserhebung″

4. Klasse
Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU), „Lesetest″

Lernstandsanalysen

1., 3. und  5. Klasse
in Brandenburg

Schulregeln

Die Zeiten der Schule stehen auf dem Stundenplan. Somit wissen alle Eltern, wann das Kind in der Schule sein muss und wann es Schulschluss hat. Es ist wichtig das, das Kind spätestens 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn im Klassenraum ist. Die Kinder müssen nach dem Unterrichtende das Schulgelände aus versicherungstechnischen Gründen umgehend verlassen. Hierbei sollten die Eltern auf die Abholzeiten beachten. Jede Schule hat seine eigenen Schulregeln diese bekommen die Eltern ausgehändigt und auch mit den Schüler*innen werden diese besprochen.

Wenn das Kind krank ist

Bei Krankheit des Kindes ist es besonders wichtig, dass die Schule informiert wird. In der Regel ruft ein Elternteil im Sekretariat am Morgen in der Schule an und meldet die Krankheit des Kindes unter Nennung der Klassenstufe und des Namens. Zudem wird eine Bescheinigung benötigt, dass das Kind Krank ist. Bis zu drei Tagen dürfen die Eltern selbst eine „Entschuldigung aus Krankheitsgründen“ schreiben. Spätestens ab dem dritten Tag muss das Kind einen Schein vom Kinderarzt vorlegen.

Weitere Betreuung

Eltern haben die Möglichkeit ihr Kind bei einem Hort anzumelden. Die Vergabe eines Hortplatzes ist nicht automatisch an die Einschulung gebunden. Wenn das schulpflichtige Kind vor oder nach der Schule einen Hort besuchen soll, sollten sich Eltern bereits vor der Einschulung des Kindes um einen Betreuungsplatz im Hort bemühen.

Die Räumlichkeiten sind in der Regel am Schulstandort oder in unmittelbarer Nähe. Hierfür ist eine Anmeldung im jeweiligen Hort notwendig. Der Hortbesuch ist gebührenpflichtig. Für Menschen die Sozialleistungen empfangen kann eine Übernahme/Befreiung der Gebühren beantragt werden. Eltern die eine Beschäftigung nachweisen haben Vorrang. Über das Bildung- und Teilhabepaket, kann man finanzielle Unterstützung für die Mittagsverpflegung beantragen. Im Hort arbeiten Pädagog*innen, welche die Kinder bei Ihren Hausaufgaben unterstützen, sie begleiten und betreuen. Zudem haben Sie dort mit anderen Kindern Kontakt und können gemeinsam spielen. Der Hort ist ein wichtiger Partner für Kinder. Die Möglichkeit besteht von der ersten bis zur sechsten Klasse.

Antrag Gebührenbefreiung

Das Hausaufgabenheft

Das Hausaufgabenheft ist die schnellste und auch eine wichtige Kommunikation zu den Lehrkräften. In dieses schreiben die Lehrkräfte ihre Informationen auf und legen wichtige Zettel und Dokumente, welche zum Beispiel unterschrieben werden sollen, in das Heft. Daher ist es wichtig dieses sich jeden Tag von dem Kind zeigen zu lassen.

Auch Sie können das Hausaufgabenheft für wichtige Informationen, welche Sie den Lehrkräften mitteilen wollen nutzen. Zudem stehen Hausaufgaben in dem Heft. Diese werden in der Regel zu Hause erledigt oder insofern das Kind einen Hort besucht, auch dort. Sollten die Schüler*innen einen Test schreiben, steht dies ebenfalls in dem Hausaufgabenheft. Es ist wichtig die Kinder beim erledigen Ihrer Aufgaben zu unterstützen.